• Notfälle
    > Ersticken, Verschlucken

  • Das gefürchtete Ereignis ist eine Fremdkörperaspiration, dabei kommt es beim Spielen oder Essen innerhalb weniger Sekunden zu akuter Atemnot, eventuell zu einer Hustenattacke.
  • Je nach Größe des Fremdkörpers kann es auch zu einem Atemstillstand kommen.
  • Einen Säugling nimmt man kopfüber  auf Hand und Unterarm. Man übt einige kräftige Schläge auf den Rücken zwischen den Schulterblättern aus.
    Kleinkindern legt man zu diesem Manöver über das Knie. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, versucht man den Brustkorb von hinten zu umgreifen und zusammenzudrücken.
  • Auch wenn das Ereignis weniger dramatisch verläuft muss man das Kind untersuchen. Kleine, in den Bronchien verbliebene Reste können zu einer anhaltenden Schädigung  der Lunge führen.
  • Gelegentlich werden Fremdkörper verschluckt, die die Speiseröhre nicht passieren können, die Kinder beklagen Schluckbeschwerden, speicheln vermehrt, klagen evtl. über ein Fremdkörpergefühl im Bereich des Brustbeines. Auch hier muss ärztliche Hilfe gesucht werden.

Zum Seitenanfang
Eckhard Rudolph
Kinderarzt Jugendmedizin
Reisemedizin
Talstr.: 28 a
66424 HOMBURG

Telefon: 06841-790 01
Fax.: 06841-790 08
Mobil: 0172-740 05 60